Gesellschaft · RechtWehrdienst, Musterung und Gewissensfreiheit
Die Debatte um Musterung und Wehrdienst wirft grundlegende Fragen auf: Welche Pflichten darf der Staat auferlegen? Welche Rechte haben junge Menschen? Und wie wird die persönliche Gewissensentscheidung geschützt?
Der gesetzliche Rahmen unterscheidet zwischen Erfassung, Musterung und tatsächlichem Dienst. Zugleich garantiert Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes das Recht, aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern. Die politische Debatte über die Ausgestaltung bleibt davon zu trennen.
Der Deutsche Zivilbund will hierzu nachvollziehbare Informationen bereitstellen und Raum für unterschiedliche, respektvoll vorgetragene Positionen schaffen. Wir verstehen dies als ein Thema unter mehreren, nicht als den einzigen Zweck der Initiative.
Gemeinschaft · AlltagZivile Hilfe verdient Unterstützung.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht nur durch politische Entscheidungen. Er zeigt sich im Ehrenamt, in Vereinen, bei freiwilligen Helferinnen und Helfern und im Alltag unter Nachbarn.
Wir wollen aufzeigen, wie Menschen sich freiwillig einbringen können, welche zivilen Strukturen im Ernstfall wichtig sind und warum Hilfsbereitschaft nicht selbstverständlich sein darf.
Frieden · DemokratieStreiten, ohne einander zu verlieren.
Eine demokratische Gesellschaft muss unterschiedliche Sichtweisen aushalten. Frieden beginnt deshalb auch im Gespräch: beim Zuhören, beim sachlichen Widerspruch und bei der Bereitschaft, andere Menschen nicht auf eine einzelne Position zu reduzieren.
Der Deutsche Zivilbund möchte eine Kultur des respektvollen Austauschs fördern und dabei unabhängig von parteipolitischen Interessen bleiben.